Die aktuelle Baumaßnahme in der naTo ist bei Weitem nicht die Erste, die unser Haus erlebt. Grund genug, einen Blick auf die vergangenen 10 (ok, genau genommen 11) Jahre zu werfen. Wir nehmen euch mit auf eine kleine Zeitreise und schauen, welche Veränderungen in der naTo seit 2014 passiert sind.
Das Veranstaltungsgebäude selbst ist bereits um die 70 Jahre alt und stellt uns als Verein seit den frühen 90ern immer wieder vor Herausforderungen. Das auffällige Haus auf der Karl-Liebknecht-Straße hat eine besondere Geschichte und einen besonderen Charme, den wir gerne bewahren möchten. Gleichzeitig müssen wir uns als Kulturverein immer weiterentwickeln und mit uns eben auch unser Veranstaltshaus.
Damit das funktioniert, finden wir immer wieder kreative Lösungen und Finanzierungsmöglichkeiten. Für die aktuelle Baumaßnahme sind echte Profis am Werk, häufig packen wir aber selbst mit an und stemmen diverse Arbeitseinsätze und Umbauarbeiten als Team gemeinsam mit unseren tollen Ehrenamtlichen.
Eine der größten Veränderungen bis dato war der Umbau des Foyers und der Bau einer behindertengerechten Toilette, maßgeblich finanziert durch Spenden unserer Besucher*innen. Damals wurde das gesamte Foyer der naTo umgebaut, die Bilder aus 2014 erinnern uns vage an die Fotos, die auf der aktuellen Baustelle entstehen. Das Ergebnis damals war damals ein großer Schritt in Richtung Barrierearmut für die naTo und zeigt uns, dass es normal ist, wenn es zwischendurch einmal ein bisschen, nunja, wüst aussieht.





Die rollstuhlgerechte Toilette sowie die Damentoilette daneben bleiben übrigens bestehen, nur das Herrenklo wird versetzt, um Platz für das neue Kühlhaus zu schaffen.
Ein weitaus kleinerer Einsatz im selben Jahr war die Begrünung vor der naTo. Als kleines Projekt unseres damaligen Geschäftsführers Falk Elstermann wurden 2014 Sonnenblumen vor der naTo gepflanzt, passend zur damals noch strahlend gelben Fassade. Seitdem versuchen wir weiterhin, „unser“ Beet so gut es geht zu pflegen, auch wenn es unter der Baustelle auf der Karli dieses Jahr etwas gelitten hat. 2026 blüht es dafür bestimmt umso schöner!


Von dem satten Gelb haben wir 2017 Abschied genommen, denn es war Zeit für eine neue Fassadengestaltung und damit für eine weitere große Veränderung. Die neue Gestaltung trägt nach außen, was in unserem Saal geschieht und macht schon im Vorbeigehen deutlich: hier ist vieles in Bewegung!






2019 bekam die Kneipe einen neuen Tresen, auch das war nochmal mit ordentlich Arbeit verbunden, aber auch hier konnte das Ergebnis sich sehen lassen.
Wir freuen uns übrigens sehr darauf, unsere Kneipe bald wieder für euch zu öffnen und an besagtem Tresen wieder eure Lieblingsdrinks zu servieren!

Wenn euch unser kleiner Trip in die Vergangenheit gefallen hat, dann schreibt es gerne in die Kommentare.


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