Am 24.04. lud das Kulturamt Leipzig zu einer Pressekonferenz in die naTo, um der Öffentlichkeit die geplanten Umbaumaßnahmen in unserem Kulturhaus zu präsentieren.
Mit dabei waren Dirk Panter, Staatsminister im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke, der Sachgebietsleiter für Bauinvestitionen Dr. Ansgar Scholz und Bettina Zeiler, Geschäftsführerin des naTo e.V..
Das Geld für die Baumaßnahmen in Höhe von 1.006.000 Euro stammt übrigens aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisation der ehemaligen DDR (PMO-Vermögen). Akquiriert wurden diese Mittel durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK).
Mehr Informationen über diese sogenannten PMO-Mitteln findet ihr in diesem MDR-Bericht.
Die Stadt Leipzig unterstützt die Baumaßnahme außerdem mit 50.000 Euro.
Unser 1955 erbautes Veranstaltungshaus gehört der Stadt Leipzig, unser Verein nutzt das Haus seit den 80er Jahren für Kulturveranstaltungen. Somit ist die naTo auch eines der ersten Kulturzentren in freier Trägerschaft in Leipzig.
„Seit Jahrzehnten leistet der Verein hier unter schwierigen räumlichen und technischen Bedingungen eine wertvolle soziokulturelle Arbeit, die weit über den Stadtteil und Leipzig hinausstrahlt. Daher freue ich mich umso mehr, dass wir nun mit der großzügigen Unterstützung des Freistaates Sachsen die Voraussetzungen für die weitere Arbeit des Vereins und seiner Besucherinnen und Besucher deutlich verbessern können.“ sagt Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke.
Dem können wir uns nur anschließen, denn auch wir freuen uns außerordentlich über die anstehenden Maßnahmen für unser Haus und bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich für die Unterstützung von Dirk Panter und der Stadt Leipzig.
Unsere Vereinsarbeit wird wesentlich erleichtert, denn die Baumaßnahmen bedeuten für uns grundlegende Verbesserungen in Bezug auf den Schallschutz, die Energieeffizienz des Gebäudes, die Barrierefreiheit unserer Bühne, die Arbeitsabläufe in unserer Gastronomie und nicht zuletzt für unsere Künstler*innen, unser Publikum und unsere Mitarbeiter*innen.
Nach der Pressekonferenz wurde auch unser Blüthner-Flügel abgeholt, denn er findet während der Veranstaltungspause Obdach in der Garage der berühmten Pianofortefabrik aus Großpösna. Ferien zuhause quasi.







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